Praxis Medical Insights

Est. 2024 • Clinical Guidelines Distilled

Made possible by volunteer editors from the University of Calgary & University of Alberta

Last Updated: 9/8/2025

Lebensbedrohliche Zustände: Schock, Hypotonie und Atemnot

Sofortige Beurteilung und Maßnahmen

  • Bei Anzeichen einer Atemwegsverlegung oder -bedrohung sollte eine frühzeitige Atemwegssicherung erfolgen, wie von der Praxis Medical Insights empfohlen 1
  • Bei Patienten mit Atemstillstand sollte sofort mit Beatmung begonnen werden, wie in der Zeitschrift Circulation empfohlen 2
  • Sauerstoffgabe bei Atemnot oder Sauerstoffsättigung <90% mit dem Ziel einer Sättigung >95% wird von der European Heart Journal empfohlen 3
  • Kontinuierliche Überwachung der Sauerstoffsättigung und Atemfrequenz wird von der European Heart Journal empfohlen 4
  • Bei Hypotonie oder Schockzeichen sofortige Anlage eines intravenösen Zugangs und Flüssigkeitstherapie, wie in der Zeitschrift Critical Care empfohlen 5
  • Vermeidung von Unterkühlung wird von der Zeitschrift Critical Care empfohlen 6

Spezifische Maßnahmen bei verschiedenen Schockformen

  • Bei Anzeichen eines kardiogenen Schocks sollte eine rasche hämodynamische Stabilisierung erfolgen, wie von der European Heart Journal empfohlen 3
  • Bei traumatischem hypovolämischem Schock sollte die Kreislaufstabilisierung vor der Atemwegssicherung priorisiert werden, mit schneller Flüssigkeitsresuszitation mit kristalloiden Lösungen, wie in der Zeitschrift Critical Care empfohlen 5
  • Bei Verdacht auf Angioödem mit Bradykardie sofortige Beurteilung der Atemwege, wie von der Praxis Medical Insights empfohlen 1
  • Frühzeitige Antibiotikagabe nach Abnahme von Blutkulturen bei septischem Schock wird von der Zeitschrift Intensive Care Medicine empfohlen 7

Wichtige Hinweise und häufige Fallstricke

  • Kontinuierliche Überwachung der Vitalparameter während des Transports ist unerlässlich, wie in der Zeitschrift Critical Care empfohlen 6
  • Bei Verdacht auf Opioidüberdosierung sollte die Standardreanimation Vorrang vor der Naloxongabe haben, wie in der Zeitschrift Circulation empfohlen 2
  • Bei Patienten mit Lungenödem und schwerer Dyspnoe können Opiate zur Linderung von Atemnot und Angst erwogen werden, jedoch sollte die Atmung überwacht werden, wie von der European Heart Journal empfohlen 3